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Engelimdunkeln

 

 

Nachts

wenn alles leise

ist


Nachts wenn alles leise ist,
weißt du das du das Opfer bist.
Die Lichter gehen aus,

Hier kommst du nicht so einfach raus.

Deine Tür öffnet sich,ein kleiner Spalt,es wird hell.
Du merkst es kaum es geht alles ganz schnell.
Er sieht in dein Gesicht,
all die Jahre, du hällst es immer noch für deine Pflicht.

Es wird kalt, du frierst,
Du weißt was jetzt passiert.

Er zieht dich aus,
nennt dich dabei seine Maus.

Steigt ab und fühlt sich gut,
Weiß nicht was er dir antut.

Legt sich schlafen denkt an nichts,
laufen Tränen über dein Gesicht.

Ein neuer Morgen,Nacht hinter sich,
Schau ihn an! Es kümmert ihn nich`t.
Schlürft sein Kaffee, muss zur Arbeit geh`n,
Mama weiß nichts vom Gescheh'n.

So geht das jetzt schon 15 Jahr,
kaum zu glauben , aber Wahr.
Hat er denn kein Gewissen?
Wird er dafür büßen müssen?

Hast angefangen ihn dafür zu hassen,
Hoffst er wird dich irgendwann in Ruhe lassen.
Das was er tut nennt man Verbrechen,
wann wirst du endlich dein Schweigen brechen?

Traust dich nicht nach Haus zu geh`n,
weißt es wird dann weiter geh`n.
Jede Nacht wirds gescheh`n,
Lässt es über dich ergeh`n.

 

 

Rosi

 

 

 

 

Engelweisserosen

Schweigen

Wenn Schweigen zur Qual wird

wenn Schweigen verletzt

wenn Schweigen vertuscht

wenn Schweigen beherrscht

dann ist Schweigen Gewalt

 

 

Szusy
Szusy@gmx.net
 

 

 

 

 

Angst


Es ist so kalt,
so dunkel um mich herum,
kann nichts sehen,
kaum atmen,
will nicht mehr.

Und wieder schlägt sie,
die Uhr,

drei Mal
ich fürcht' mich so sehr...

Die Tür geht auf,
jedes Mal um diese Zeit,

doch heut' will ich tapfer sein,
ich stell mich bereit

Schlurfende Schritte,
eine dunkle Gestalt,
ein rufen meines Namens,
zornig, voller Gewalt

Mein Herz schlägt ganz laut,
droht fast zu zerspringen,

"nein" noch mal wird es ihm nicht gelingen,

halte meinen Teddy fest in der Hand,
drücke mich ängstlich gegen die Wand


Er ist fast da,
kann seinen Atem spüren,

eine kalte Hand die mich packt,
ich seh zu den Türen,

kein Ausweg in sicht,
versuch mich zu wehren,
wünsch mir so sehr,
er würde umkehren


Doch plötzlich ein Poltern,
ein lautes Geschrei,
voller Schmerz und Hass,

doch nun bin ich frei,

renne weg von dem Dunkel,
weg von der Kälte,
hatte ein Leben das ich selbst nicht wählte,

renn' immer geradeaus,

wie gebannt

endlich ins Glück,
mit dem Teddy fest in der Hand....

 

 

 


 

Missbrauch

Du hast mich nicht geliebt ...
... Du hast mich benutzt.

 

Es hat mir nicht gefallen ...
... ich habe mich davor geekelt.

 

Ich wollte nicht, dass Du mich benutzt ...
... ich hatte Angst davor.

 

Ich war nicht selbst schuld daran ...
... ich musste das tun, wozu Du mich gezwungen hast.

 

Ich war keine "kleine Frau" ...
... ich war ein KIND!

 

Ich sterbe nicht, wenn ich das Geheimnis verrate ...
... ich sterbe wenn das mit Dir weiter geht.

 

Ich wollte Dich nicht küssen, Dich anfassen ...
... Du hast es Dir genommen.

 

Es war nicht so "schlimm" wie Du vermutest ...
... es war die Hölle, es war grauenvoll.

 

Du bist nicht mein Vater, Du bist kein Mensch ...
... Du bist ein Monster.
 
Ich bin in der Nacht nicht wach geblieben, um auf Dich zu warten ...
... sondern weil ich Angst hatte, dass Du wieder kommst.

 

Ich bin nicht Deine Prinzessin ...
... Ich bin Zeugnis Deiner Perversion.

Das Original Gedicht von Bine befand sich auf

www.kinderschrei.de.

 

 

darkmoonlight
darkmoonlight2@web.de
http://www.darkmoonlight.net
 



Kinderseele



Wieder ist eine kleine Seele zerstört.

Niemand ist da, der ihre stillen Schreie hört.

Kinderaugen blicken traurig in die Welt,

in der für manche ein Leben wenig zählt.

Warum hast Du das mit mir gemacht,

warum hast Du mir so weh getan in jener Nacht?

"Es ist unser Geheimnis" hast Du gesagt.

Nach meinen Gefühlen hast Du dabei nicht gefragt.

Die kleine Seele schweigt... doch innerlich schreit sie ganz laut.

Das Schweigen zu brechen hat sie sich nicht getraut.

Mein Leben begleiten nun Trauer und Angst.

Ich kann nicht verstehen, warum Du mich zu so etwas zwangst.


Copyright by Darkmoonlight

 

 

 

Gedichte aus der Seite: 

zerbrocheneseelen.npage.de

 


Mit 6 Jahren
 
Mit 6 musste das Mädchen erwachsen sein.
Mit 6 musste sie reifer sein als andere.
Mit 6 musste sie wissen was Liebe ist.
Mit 6 musste sie spüren wie lieb man sie hat.
Mit 6 musste sie vernünftig sein.
Mit 6 durfte sie nicht mehr so sein wie andere ,,Teens´´
Mit 6 durfte sie nicht mehr mit Freunden Spaß haben.
Mit 6 durfte sie nicht mehr Fragen stellen.
Mit 6 sollte sie Frau sein!
 
 
 
 
 
 
Der Glaube kam zu spät
 
Warum hat sie niemand gesehen?
Niemand hat die Wunden
an ihrem kleinen Körper gesehen.
Alle haben die Augen verschlossen,
als er ihr weh tat.
Immer wieder hat sie innerlich geschrien.
Nie hat es je einer hören können.
Die Angst nahm ihr den Mut,
zu reden,
Hoffnung zu haben,
zu kämpfen.
Als sie es erzählte
und ihr keiner glaubte was sie sagte,
brach sie weinend zusammen.
Wollte sterben,
wollte hassen.
Erst nach dem Zusammenbruch hat man ihr geglaubt.
Doch da war es schon zu spät.
Nun muss sie mit all den Qualen
der Vergangenheit leben.
Und zwar für immer!
 
 

rose

Diese Gedichte wurden nicht von mir verfasst, sprechen mir aber teils aus dem Herzen...

Die Verfasser der Gedichte habe ich jeweils mit dazu geschrieben und hoffe es ist in Ordnung für Sie.

Falls Einwände bestehen werde ich dieses Gedicht sofort von meiner Homepage löschen.

 

 

 

Die Wunden der Vergangenheit werden geheilt durch positive Gedanken an die Zukunft...

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